150 Jahre nach der Gründung in Oberkochen ist Leitz heute Weltmarktführer für Präzisionswerkzeuge und Werkzeugsysteme zur Bearbeitung von Holz, Holzwerkstoffen und innovativen Materialien. Über fünf Generationen hinweg entwickelte sich das Familienunternehmen von einer Bohrer- und Werkzeugfabrik zu einem internationalen Konzern. Möglich wurde dieser Weg durch unternehmerischen Weitblick, technologische Innovationskraft, Kundennähe und eine konsequent ausgebaute internationale Präsenz.

 

Mit neun Produktionswerken, 38 Vertriebs- und Servicegesellschaften sowie 139 Service Centern verfügt Leitz heute über eines der dichtesten Netzwerke der Branche. Als Vollsortimenter und produzierender Dienstleister verbindet das Unternehmen globale Leistungsfähigkeit mit lokaler Präsenz und begleitet Kunden auf allen Kontinenten mit hochwertigen Werkzeuglösungen, technischer Kompetenz sowie Beratung und Service in Herstellerqualität. Diese Verbindung von technologischer Kompetenz, umfassendem Leistungsangebot und Nähe zu den Kunden weltweit prägt Leitz seit Generationen und bildet die Grundlage der Markt- und Technologieführerschaft.

 

Der Weg zum Weltmarktführer

Hinter dieser Erfolgsgeschichte stehen fünf Unternehmergenerationen, die Leitz über 150 Jahre hinweg geprägt haben. Trotz unterschiedlicher wirtschaftlicher und technologischer Herausforderungen verfolgten sie stets den gemeinsamen Anspruch, die Werte des Familienunternehmens zu bewahren und Leitz zugleich verantwortungsvoll weiterzuentwickeln.

Den Grundstein legte Firmengründer Albert Leitz 1876 mit dem Aufbau der Werkzeugfabrik in Oberkochen. Seine Söhne führten das Unternehmen in die industrielle Fertigung und schufen damit die Voraussetzungen für weiteres Wachstum. Mit der dritten Generation entwickelte Leitz ab den 1950er-Jahren nicht nur Produktion, Märkte und Organisationsstrukturen konsequent weiter, sondern baute auch den Service als zusätzlichen Leistungsbereich auf. Mit der ersten Vertriebsniederlassung in den Niederlanden und dem ersten Produktionswerk in Österreich begann Leitz den gezielten Ausbau seiner europäischen Präsenz.

 

Auf die Europäisierung folgte ab 1974 unter Dr. Dieter Brucklacher eine der prägendsten Epochen der Unternehmensgeschichte: die Diversifizierung in die Metallbearbeitung und die Internationalisierung von Leitz. Mit Investitionen in neue Standorte, technologischen Innovationen und konsequenter Kundenorientierung trieb er die Expansion des Unternehmens maßgeblich voran. Mit dem Markteintritt in Brasilien begann der systematische Ausbau des internationalen Netzwerks. Weitere Produktionswerke sowie eigene Vertriebs- und Servicegesellschaften auf mehreren Kontinenten folgten. Vom europäischen Werkzeughersteller entwickelte sich Leitz zum weltweit vernetzten Technologie- und Weltmarktführer. Heute ist das Unternehmen Teil der Brucklacher Group, zu der auch die Schwesterunternehmen Boehlerit und Bilz gehören. Gemeinsam bündeln sie Kompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und stärken damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmensverbunds.

 

Mit starken Wurzeln in die Zukunft

Seit 2014 führt Dr. Cornelia Brucklacher als Gesellschafterin und Beiratsvorsitzende die Unternehmertradition in fünfter Generation fort. Sie trägt die Verantwortung für die langfristige Ausrichtung des Familienunternehmens. Dabei verbindet sie die über Generationen gewachsenen Werte mit den Chancen der digitalen Transformation und richtet Leitz strategisch für die Zukunft aus.

 

Die 150-jährige Geschichte von Leitz ist für sie Verpflichtung – gegenüber dem Unternehmen ebenso wie gegenüber Mitarbeitenden, Kunden, Partnern und künftigen Generationen. Ihr Ziel ist es, die langfristige Unabhängigkeit des Familienunternehmens zu sichern, gezielt in Zukunftsthemen zu investieren und damit nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft zu erhalten.

 

Entscheidend für die Zukunft von Leitz sind die Menschen im Unternehmen. Ihre Qualifikation und ihre kontinuierliche Weiterentwicklung sind für Dr. Cornelia Brucklacher wesentliche Grundlagen für Innovationskraft und langfristigen Erfolg. Ausbildung, Fachwissen und die gezielte Förderung von Talenten schaffen die Voraussetzungen dafür, auch künftig Maßstäbe in der Branche zu setzen.

Für Leitz ist Weltmarktführerschaft Anspruch und Verantwortung zugleich. Sie bedeutet, Kunden rund um den Globus mit innovativen Lösungen, höchster Qualität, technischer Kompetenz und verlässlichem Service zu unterstützen. Diesem Anspruch stellt sich Leitz immer wieder neu und baut seine Position als Vollsortimenter und produzierender Dienstleister konsequent weiter aus.

„Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf die Generationen vor mir, die Leitz in den vergangenen 150 Jahren mit Weitsicht, Unternehmergeist und dem Mut zur Veränderung aufgebaut, geprägt und weiterentwickelt haben. Ihre Leistung ist für mich Verpflichtung und Ansporn, unsere starken Wurzeln zu bewahren und zugleich die Zukunft von Leitz verantwortungsvoll zu gestalten“, so Dr. Cornelia Brucklacher.